Gemütlich in Stahl!

Harald Duin, schon seit langer Zeit in der Lokalredaktion der Braunschweiger Zeitung für Gebautes zuständig, hat dem Stahlhaus unserer Bauherren Angelika Timm-Köster und Hans-Otto Höffler einen Artikel gewidmet.

Schön der Hinweis, dass als angenehm empfundener Wohnraum nicht immer „Friesenkaten und bäuerliches Fachwerk“ bedeuten muss. Gestalterische Zurückhaltung kann formalen Reiz bedeuten. Unkonventionelles Vorgehen eines fachlich Außenstehenden kann helfen, eingefahrene (oft auch verteuernde) Denkstrukturen des Bauwesens aufzubrechen. Bewusster, gewollter Verzicht auf überflüssige Details und Standards hilft bei der Kostensenkung. Aber man muss den Verzicht wirklich wollen. Die meisten Bauherren wollen nicht: „Einmal im Leben …“; dann muss es auch „ganz toll“ werden.

Als jemand, der den Bau in der Entwurfs-, Genehmigungs- und in Planungsphasen bearbeitet und in der Ausführung zumindest beobachtet hat, möchte man natürlich zu jedem zweiten Satz eine Ergänzung geben. Beteiligte Personen – ob sie beim Ortstermin des Schreibers anwesend waren oder nicht – finden ihre Sicht der Dinge bei kurzen Presseartikeln dieser Art oft nur eingeschränkt wieder.

Die betroffenen Firmen sind mit Sicherheit mit den folgenden Zitaten nicht einverstanden: „Die Handwerker hatten große Probleme mit der Bauweise“ und „Genial zugeschnitten haben das Ganze dann zwei russische Schweißer, …“.

Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 30.05.2007